27. juni 2004: sprengisandur
die einst gefürchtete, lange hochlandüberquerung
sollte heute in angriff genommen werden. ein starker wind weht
und da kann es in der "sprengi" zu heftigen sandstürmen
kömmen, zumal es sich um eine wüste handelt!
mýri "mein" ort, "mein" hof wird
in gebührender anzahl auf photosensor gebannt! nicht weit
weg davon stürzt der aldeyarfoss dekorativ zwischen basaltsäulen
in die tiefe.
für das auge das letzte, was sich für das auge in
nächster zeit angeboten hat. sand, steine, hügel rauf,
hügel runter, wind, sturm, 200 km lang. wir stellen uns
vor, wie früher die leute mit pferden hier durchgeritten
sind.
nach
vier stunden, nach ein paar kleineren und vier grösseren
furten, wovon eine steinig und stufig, haben wir es geschafft.
ausser dem nummernschild, welches an nur noch einer schraube
hängt und ins fahrzeuginneres tranferiert worden ist, sind
wir und auto wohlauf.
wir besuchen unseren "struppi" in hella. etwas erstaunt,
"war das auto nun doch nicht i.o.?", dann aber beruhigt,
"fixt" er das nummernschild mit neuen schrauben.
wir danken es ihm mit ein paar schweizerschokoladen aus hellas
supermarkttouriinfotankstelle - auch an dieser stelle nochmal
ein herzliches "danke schön!".
wir übernachten - nein nicht in hvolsvöllur ;-) -
in hella.
|